Ensemble X

Das Ensemble X ist ein kleines, rein professionelles Künstler*innen-Kollektiv, das seine kreative Arbeit und seine spielerische Ausdrucksweise im beständigen gemeinschaftlichen Austausch stattfinden lässt. Unser Markenzeichen: ein Hang zu besonderer Komik und der Mut zur Extravaganz.

Künstlerisches Manifest

  1. Kein klassisches Regietheater, sondern ein ganzheitlicher Kollektivgedanke für künstlerische Freiheit und Entfaltung. Als Gemeinschaft bringen wir einen lebendigen Text auf die Bühne.
  2. Theater hat einen Bildungsauftrag, der sich in jedem Text und jeder Inszenierung widerspiegelt. Anknüpfend an Punkt 1 entsteht die Möglichkeit, in kollektiver Auseinandersetzung mit der Tagespolitik jede Produktion in Beziehung zu aktuellen Themen zu setzen.
  3. Angestrebt wird ein wechselseitig inspirierter Prozess der Stoffentwicklung, in dem der/die AutorIn in direktem und ständigem Austausch mit den ausführenden KünstlerInnen schreibt.
  4. Seit jeher gibt es ein Ungleichgewicht der Geschlechterverteilung in der Theaterbranche. Wir beziehen hier eine klare Position und leben eine hohe Frauenquote sowohl auf als auch hinter der Bühne.
  5. Der allgegenwärtigen Reizüberflutung stellen wir das Spiel der DarstellerInnen gegenüber. Raum, Licht und Livemusik erzeugen eine Atmosphäre, in der stets der Mensch und sein Handwerk im Zentrum jeder Inszenierung stehen.
  6. Die Produktionen werden nicht nur für die eigene Bühne inszeniert. Angestrebt werden Kooperationen, der Austausch mit anderen Häusern, Gruppen und das Bereitstellen der eigenen Räumlichkeit, vor allem für die Off-Szene.
  7. Statt innerhalb eines engen Zeitrahmens en suite Produktionen abzuspielen, geben wir dem Publikum über eine längere Zeitspanne die Möglichkeit, unsere Stoffe zu entdecken.
  8. Unser Theater ist genreübergreifend – wir empfinden eine unkonventionelle Arbeitsweise als Weg zu neuen Kunstformen. Das ergibt eine Mischung aus Sprache, Musik, Tanz, Pantomime, Puppentheater, Virtual Production und mehr. Unser Anliegen ist dabei die Einbeziehung des künstlerischen Nachwuchses ebenso wie des Publikums, wir arbeiten hochaktuell, mit Mut zu Neuem und zur Provokation, ohne zu moralisieren.

Poligonale Beteiligung